Selected Works
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Akt mit Hahn, 2026
25 cm x 25cm, Acryl
Auftragsarbeit für einen guten Freund.
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Der zweite Hauptsatz der Bürokratie, 2026
100 cm x 100 cm
Ausgangspunkt der Arbeit ist die Frage, ob Bürokratie einer ähnlichen Logik folgt wie die Entropie in der Thermodynamik: Beide scheinen zu wachsen, sobald etwas geschieht. Inspiriert von David Graebers Überlegungen zu „Bullshit Jobs“ zeigt das Bild einen Schweißer, der keine Zeit mehr zum Schweißen hat, weil er mit Formularen beschäftigt ist, die seine Arbeit optimieren sollen. Die Darstellung orientiert sich dabei an einem thermodynamischen Kreisprozess, in dem am Ende vor allem eines produziert wird: weitere Bürokratie.
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Die vierte Erniedrigung ?, 2026
110 cm x 130 cm, Acryl
Ausgangspunkt der Arbeit sind die „Kränkungen der Menschheit“: die kopernikanische Wende, Darwins Evolutionstheorie und Freuds Entdeckung des Unbewussten. Im Zentrum steht die Frage, ob die Entwicklung künstlicher Intelligenz unser Selbstverständnis ähnlich grundlegend verändern könnte wie einst Kopernikus, Darwin oder Freud. Das Fragezeichen im Titel bleibt dabei bewusst offen. Was für die einen eine weitere Kränkung des Menschen darstellt, erscheint anderen als Erweiterung seiner Möglichkeiten. Ob künstliche Intelligenz tatsächlich als „vierte Erniedrigung“ verstanden werden wird? Wir werden sehen...
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Liebende mit Fisch, 2025
120 cm x 80 cm, Acryl
Die Arbeiten „Liebende mit Fisch“ und „Liebende mit Hund“ gehen von einem einfachen Gedanken aus: Jede Wahrnehmung ist an ein eigenes Bezugssystem gebunden. Fisch und Hund erscheinen dabei nicht als Symbole, sondern als eigenständige Gegenüber, deren Perspektive unserer Wahrnehmung grundsätzlich entzogen bleibt. Ausgangspunkt war die Überlegung, dass Verantwortung vielleicht dort beginnt, wo wir die Fremdheit des Anderen anerkennen, statt sie vorschnell in unsere eigene Welt einzuordnen.
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Liebende mit Hund, 2025
120 cm x 80 cm, Acryl
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Wolf Larson, 2022
140 cm x 130cm, Acryl und Öl
Die Arbeit „Wolf Larsen“ ist von Jack Londons Romanfigur inspiriert, einem radikalen Vertreter sozialdarwinistischer Ideen. Dargestellt ist der Moment des körperlichen Zusammenbruchs, in dem Larsen seiner eigenen Theorie nicht mehr standhalten kann. Der Versuch, Kontrolle und Stärke zu bewahren, kippt in Erschöpfung und zeigt die Brüchigkeit eines Weltbildes, das ausschließlich auf Überleben und Dominanz basiert.
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König Alkohol, 2022
140 cm x 140 cm, Acryl
Die Arbeit „König Alkohol“ bezieht sich auf Jack Londons autobiografische Schilderungen seines Umgangs mit Alkohol. Trinken erscheint hier als Versuch, Sinnlosigkeit und innere Leere zu überdecken, führt jedoch in eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale. Im Rausch begegnet der Protagonist den Figuren der Literatur und Psychoanalyse – Tolstoi, Dostojewski, Freud –, die die existenzielle Unruhe nicht beruhigen, sondern weiter vertiefen.
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Lea, 2023
130 cm x 110 cm, Acryl
Porträt.
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Der erste Kreis der Hölle, 2023
140 cm x 180 cm, Acryl und Öl
Ausgangspunkt der Arbeit ist Dantes erster Kreis der Hölle, das Limbo. Die dort verweilenden Seelen werden nicht bestraft und nicht gefoltert, bleiben jedoch für immer von jeder Erlösung ausgeschlossen. Das Bild überträgt diesen Gedanken in die Gegenwart: Ein Großraumbüro mit guten Arbeitsbedingungen, in dem dennoch das Gefühl entsteht, dass nichts Wesentliches geschieht. Inspiriert von den Überlegungen zu „Bullshit Jobs“ interessiert mich dabei die Frage, ob Sinnlosigkeit nicht eine eigene Form der Verdammnis sein kann.
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David und Abisag, 2023
130 cm x 110 cm, Acryl
Ausgangspunkt der Arbeit ist Rilkes Gedicht über David und Abisag. Obwohl beide Figuren körperlich eng miteinander verbunden sind, bleiben sie in ihren Wahrnehmungen und Empfindungen voneinander getrennt. Das Bild beschäftigt sich mit dieser merkwürdigen Gleichzeitigkeit von Nähe und Fremdheit.
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Mann in Ölzeug, 2022
114 cm x 96 cm, Furnierholz
Die Arbeiten „Frau mit Turban“ und „Mann in Ölzeug“ basieren auf einer Intarsientechnik aus Holz. Statt Farbe wird ausschließlich mit verschiedenfarbigen Hölzern gearbeitet, die mit dem Skalpell zugeschnitten und zu einer Bildfläche verleimt werden.
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Frau mit Turban, 2022
119 cm x 99 cm, Furnierholz
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A Feast, 2023
130 cm x 180 cm, Acryl
„A Feast“ versammelt eine Vielzahl von Figuren, Gesten und Blicken zu einem dichten, kaum überschaubaren Gefüge. Was zunächst wie ein Fest erscheint, bewegt sich zugleich zwischen Ordnung und Zerfall. Das Bild kann als Moment gelesen werden, in dem sich menschliche Beziehungen, Erinnerungen und Identitäten unaufhaltsam vermischen – ein Prozess, der an den entropischen Übergang von Struktur zu Vieldeutigkeit erinnert.
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Selbstportrait mit Staffelei, 2023
100 cm x 100 cm, Acryl
Der Maler erscheint zugleich als Beobachter und Beobachteter. Zwischen Staffelei, Spiegelung und Bild im Bild entsteht eine Situation, in der die eigene Identität weniger festgehalten als fortwährend neu verhandelt wird.
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Selbstportrait mit Huhn, 2023
100 cm x 100 cm, Acryl
Ein Huhn sitzt auf der Fensterbank, während die Figur nach draußen blickt. Die Szene folgt keiner eindeutigen Erzählung, sondern bewegt sich zwischen Beobachtung, Erinnerung und Projektion. Das Tier wird zum stillen Gegenüber in einem Bild über Nähe und Fremdheit.
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Sunday Morning, 2023
140 cm x 180 cm, Acryl
„Sunday Morning“ zeigt eine Szene nach einer Feier. Im Mittelpunkt steht nicht ein erzählerischer Inhalt, sondern die Atmosphäre eines Moments zwischen Erschöpfung, Aufruhr und der Nachwirkung der Nacht.
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Dorian Gray, 2023
120 cm x 100cm, Acryl
Oscar Wildes Roman erzählt von einem Mann, dessen Porträt an seiner Stelle altert und die Spuren seines Lebens trägt. Das Gemälde zeigt eben dieses verborgene Bild auf dem Dachboden: gezeichnet von Falten, Verletzungen und Verfall. Mich interessierte dabei die Vorstellung, dass sich die Folgen jeder Handlung ansammeln und sichtbar werden – ein Prozess, der an die Entropie in der Physik erinnert.
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Entropie
24 cm x 18 cm,Acryl
Die Serie „Entropie“ versammelt Porträts, die sich zwischen Wiedererkennbarkeit und Auflösung bewegen. Die hier gezeigten Arbeiten stellen vier exemplarische Positionen innerhalb dieser fortlaufenden Serie dar. Einige Figuren erscheinen nur leicht verschoben, andere wirken verzerrt, fragmentiert oder beinahe amorph. Entropie beschreibt die Irreversibilität von Prozessen. Die Porträts der Serie übertragen diesen Gedanken auf die menschliche Figur. Zwischen Auflösung, Verformung und Wiedererkennbarkeit untersuchen sie die Frage, wie Zeit, Erfahrung und Vergänglichkeit in einem Gesicht sichtbar werden können.
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